1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (8 votes, average: 4,63 out of 5)
Loading...

Whitepaper schreiben und Whitepaper erstellen lassen

Sie benötigen ein Whitepaper zu einem bestimmten Thema? Mit Referenzen zu Studien, Analysen und Forschungsergebnissen? Kein Problem. Dank unserer langjährigen Erfahrung in diesem Bereich kennen wir uns hier bestens aus. Lassen Sie doch einfach von uns das Whitepaper schreiben oder gleich das ganze Whitepaper erstellen.

Wir bieten Ihnen:

  • Whitepaper schreiben/Whitepaper erstellen
  • Umfassende Whitepaper zu bestimmten Themen
  • Whitepaper mit IT-Schwerpunkt
  • Recherche
  • Technische Dokumentationen und Handbücher
  • Location Management – Übersetzungen in verschiedene Sprachen

Whitepaper schreiben – die Vorteile:

  • Schneller Überblick
  • Fundierte Informationen meist von Branchen-Insidern
  • Bringt ein meist „schwieriges“ Thema auf den Punkt
  • Gibt dem Management und den Entscheidern eine Handlungs-Empfehlung

Was ist eigentlich ein Whitepaper?

Unter einem Whitepaper oder auch White Paper (Weißbuch) wird in der Regel ein Dokument verstanden, das einen Sachverhalt erläutert oder tiefergehend einführt. Meistens ist dies verbunden mit einer Empfehlung. Solche Whitepaper geben häufig Überblicke über bestimmte Themen, Standards oder Technologien – aus diesem Grund sind Whitepaper auch vielfach im IT-Bereich zu finden.

Ein Whitepaper sollte auf jeden Fall fundiertes Wissen hervorbringen. Deshalb ist es auch wichtig, Studien und gut recherchierte Fakten zu integrieren. Texte, die aus Wikipedia stammen, sind ein absolutes No-Go. Aus diesem Grund kann man das Whitepaper auch am ehesten mit einer Hausarbeit im Studium vergleichen.

Die Länge des Dokumentes beträgt mindestens 2 Seiten, kann aber auch die Länge eines Fachbuchs von mehreren hundert Seiten betragen. Im Durchschnitt haben Whitepaper aber eine Länge von ca. 6-20 Seiten. Die Inhalte werden dabei oft von einem Technical Writer oder Technischen Redakteur geschrieben, meist in Kombination mit einem Verantwortlichen aus dem entsprechenden Fachbereich.
Whitepaper können aber auch zur PR-Kommunikation eingesetzt werden, um das Fachwissen eines Unternehmens herauszustellen.

Angeblich stammt das Whitepaper vom Begriff „Weißbuch“ ab, was noch immer in der Politik als solches benannt wird. Hierin werden Vorschläge gemacht, wie man in einem bestimmten Bereich vorzugehen hat.

Was ist das Ziel?

Whitepaper werden erstellt, um Interessenten einen schnellen und einfachen Überblick über einen bestimmten Themen-Bereich zu geben. Auf diese Weise soll es leichter sein, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Unser Tipp: Wenn Sie selbst kein Texter oder Journalist sind, dann lassen Sie das Whitepaper schreiben – und zwar von jemandem, der sich damit auskennt. Damit engagieren Sie praktisch einen Ghostwriter.

Welche Zielgruppen spricht ein Whitepaper an?

Meistens richtet sich ein Whitepaper nicht nur an eine einzelne Person im Unternehmen, sondern oft an mehrere Zielgruppen. So sollte ein Whitepaper im IT-Bereich zwar an den CIO adressiert sein, aber auch z. B. dem CFO, CTO oder dem CEO Informationen liefern, die sie verstehen können.

B2B oder B2C?

Whitepaper werden meistens im B2B-Bereich eingesetzt und seltener im B2C-Bereich.

Welche Inhalte und welchen Aufbau hat ein Whitepaper?

Beim Whitepaper erstellen sollte nach dem Ursache-Lösungs- bzw. Problem-Lösungs-Prinzip vorgegangen werden. Zuerst spricht man das Problem an, dann zeigt man auf, wie sich dieses Problem lösen lässt.

Als erstes beginnt man mit dem Vorwort in dem man die allgemeine Problematik für Unternehmen behandelt, z. B. das Thema „Cyber-Kriminalität“. Anschließend kann man noch die speziellen Herausforderungen herausstellen, die sich dadurch ergeben. Als nächstes gibt man einen Überblick über den Status quo und woran es in Unternehmen mangelt. Schließlich fasst man zusammen, was benötigt wird, um die genannten Herausforderungen zu meistern. Meistens steht am Ende dieses Abschnitts ein Produkt oder eine Lösung parat, die genau das leisten kann. Diese „Lösung“ wird dann näher erläutert und Use-Cases werden aufgezeigt. Am Ende folgt das Fazit in dem alles noch mal kurz zusammengefasst wird. Im folgenden Anhang befinden sich dann noch Checklisten, FAQs, Fußnoten und Verweise sowie die Kontaktdaten des Autors.

Whitepaper schreiben oder Whitepaper erstellen – die Struktur
Und so kann dann eine fertige Struktur aussehen:
Whitepaper schreiben: Aufbau und Struktur

Wie recherchiert man ein Whitepaper?

Ein gutes Whitepaper basiert auf fundiertem Wissen. Das bedeutet, dass der Autor oder Texter beim Whitepaper schreiben viel recherchieren muss, um die Fakten zusammenzutragen. Ein Whitepaper bedeutet aber auch immer Zusammenarbeit. Denn viele „Insider“-Informationen sind nur von Mitarbeitern im Unternehmen zu bekommen. Oft sind es auch diese, die das Whitepaper beurteilen und ihr Feedback dazugeben. Erst dann, wenn alle Beteiligten mit dem Ergebnis zufrieden sind, wird das Dokument publiziert.

11 Tipps für ein gutes Whitepaper

1.) Kennen Sie Ihre Zielgruppe
Müssen Sie die Sachverhalte erst erklären oder kennt sich ihre Zielgruppe mit den gängigen Buzzwords und denglischen Begriffen aus. Wichtig: Auch wenn Ihre Zielgruppe das Fach-Chinesisch versteht, sollten Sie sich beim Whitepaper schreiben so ausdrücken, dass jeder Leser Sie versteht.

2.) Bieten Sie den Lesern Erkenntnisse
Ein Whitepaper ist keine Werbung. Wenn Sie kein Produkt oder keine Lösung haben, die tatsächlich gut ist und die Leser überzeugt, dann lassen Sie es lieber. In einem Whitepaper erwartet man einen Erkenntnisgewinn und kein Marketing oder Propaganda.

3.) Helfen Sie bei schwierigen Entscheidungen
Ein Grund, warum viele ein Whitepaper lesen, ist, dass sie Wissen suchen, um dann einen Entscheidung zu treffen, z. B. für Investitionen. Ein gutes Whitepaper kann Firmen dazu veranlassen Millionen auszugeben. Auch deshalb kann es sein, dass nicht nur eine Person das Whitepaper liest, sondern mehrere und vielleicht sogar der CFO. Deshalb sollte man beim Whitepaper erstellen auch an verschiedene Zielgruppen denken.

4.) Sorgen Sie für Qualität
Die Leser erwarten solide Fakten und gut recherchierte Studien und Aufsätze. Zitieren Sie nicht einfach irgendwelche Quellen, sondern nur diejenigen, die es wirklich wert sind. Denken Sie wie ein Wissenschaftler. Überprüfen Sie die Behauptungen anderer Autoren und Journalisten und lesen Sie die Studien oder Informationen auf die sich diese beziehen. Zitieren Sie niemals Wikipedia!

5.) Seien Sie ehrlich
Wie schon gesagt: Ein Whitepaper ist keine Werbung. Beschönigen Sie und verheimlichen Sie nichts. Diejenigen, die das Whitepaper lesen, sind Experten und durchschauen solche Tricks sofort.

6.) Bleiben Sie kurz
Auch wenn sich über manche Themen sicherlich Bücher schreiben ließen, lassen Sie es! Halten Sie sich kurz. Ihre Leser möchten einen schnellen Überblick über die Fakten.

7.) Nutzen Sie professionelles Feedback
Auch wenn Sie sich ihres Themas ziemlich sicher sind, geben Sie das Whitepaper auch anderen Experten zum Lesen und Beurteilen. Erst durch die Zusammenarbeit gewinnt ein Whitepaper an Qualität.

8.) Rechnen Sie mit Fragen
Sicherlich gibt es Fragen mit denen Sie jetzt schon rechnen können. Packen Sie diese doch einfach in die FAQs. Natürlich sollten Sie auch eine Kontaktadresse angeben, falls Sie jemand zu dem Thema kontaktieren möchte.

9.) Seien Sie glaubwürdig
Bevor man ein Whitepaper liest, stellt man sich die Frage, welches Unternehmen oder welcher Autor dieses Dokument verfasst hat. Wenn Sie die Assistentin der Geschäftsleitung oder ein Trainee sind, ist die Glaubwürdigkeit sofort weg. Personen, die man die fachliche Kompetenz zutrauen würde sind z. B. der Geschäftsführer, der Vertriebsleiter, der Key-Account Manager, der CIO/CTO usw. Falls Sie die fachliche Kompetenz haben, aber leider nicht die nötige Position im Unternehmen, suchen Sie sich einen fachlichen Partner, der mit Ihnen zusammenarbeitet und mit seinem guten Namen bürgt.

10.) Nennen Sie die richtige Kontaktperson
Wenn Sie es geschafft haben, ein gutes Whitepaper zu schreiben, kann es gut sein, dass sich ein Interessent oder potenzieller Kunde bei Ihnen meldet. Welche Kontaktdaten sollten also im Whitepaper drin stehen? Natürlich die des Autors oder des fachlichen Ansprechpartners. Bitte keine Kontaktdaten vom Sekretariat!

11.) Keine Textwüsten

Auch wenn es viel zu erzählen gibt, beim Whitepaper erstellen sollten Sie darauf achten, dass Textwüsten von Bildern, Grafiken und Fotos aufgelockert werden. Das macht es dem Leser viel einfacher, sich durch seitenlange Informationen zu wühlen.

Whitepaper-Marketing

Wenn Sie endlich das Dokument fertiggestellt haben und es von Lektoren und Korrektoren geprüft wurde, stellt sich die Frage, wie Sie es vermarkten können. Schließlich möchten Sie doch, dass es jetzt so viele Menschen wie möglich lesen. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten.

1. Sie lassen es drucken
Anschließend legen Sie es in Ihrem Unternehmen aus, z. B. im Foyer oder bei den Fachzeitschriften. Sie können das Whitepaper natürlich per Mailing an Ihre Kunden und Interessenten schicken.

2. Sie stellen es digital zur Verfügung
Am besten haben Sie hierfür eine eigene Unterseite auf Ihrer Unternehmensseite. Wenn Sie Leads generieren möchten, wäre es toll, wenn es einen Registrierungsprozess für den Download gäbe. Das bedeutet aber auch wiederum, dass dann mehr Besucher abspringen und das Dokument dann doch nicht lesen. Es ist ihre Entscheidung, ob sie lieber viele Leser möchten oder doch lieber ein paar gute Leads, die Sie später vielleicht ansprechen können.

Sie können die Lead-Generierung aber auch Profis überlassen. So bietet z. B. heise Business oder die Computerwoche eine eigene Whitepaper-Datenbank an. Sie bezahlen heise dafür, dass sie Ihr Dokument aufnehmen und vermarkten. Am Ende erhalten Sie die gesammelten Leads, also die Ansprechpartner und Adressen, die Ihr Werk heruntergeladen haben.

Alternativ können Sie Ihr Whitepaper auch selbst digital vermarkten, z. B. über Google AdWords, XING, Linkedin oder vielleicht sogar Facebook. Dann zahlen Sie nur für die Klicks und die Besucher auf Ihrer Seite. Aber auch hier sollten Sie genau wissen, was Ihnen ein Klick wert ist. Während Sie bei Google AdWords mit nur ein paar Cent pro Klick anfangen, zahlen Sie bei XING und Linkedin im Durschnitt zwischen 4 und 6 Euro.

Auch eine gute Idee: Schreiben Sie Tech-Blogger an und bitten Sie diese, über Ihr Whitepaper zu schreiben. Wenn das Thema interessant ist und gute Insights bietet, schreiben sie vielleicht einen Artikel darüber und verlinken auf Ihre Webseite.

Mehr Infos:
Heise Business: Whitepaper Datenbank rund um IT-Themen
Computerwoche Whitepaper-Datenbank
Definition im Gabler Wirtschaftslexikon

Sie haben noch Fragen oder möchten von uns beraten werden? Wir helfen Ihnen gerne weiter.