Whitepaper schreiben und erstellen

Sie benötigen ein Whitepaper zu einem bestimmten Thema? Mit Referenzen zu Studien, Analysen und Forschungsergebnissen? Kein Problem. Dank unserer langjährigen Erfahrung in diesem Bereich kennen wir uns hier bestens aus.

Wir bieten Ihnen:

  • Umfassende Whitepaper zu bestimmten Themen
  • Whitepaper mit IT-Schwerpunkt
  • Recherche
  • Technische Dokumentationen und Handbücher
  • Location Management – Übersetzungen in verschiedene Sprachen

Die Vorteile eines Whitepapers:

  • Schneller Überblick
  • Fundierte Informationen meist von Branchen-Insidern
  • Bringt ein meist „schwieriges“ Thema auf den Punkt
  • Gibt dem Management und den Entscheidern eine Handlungs-Empfehlung

Was ist eigentlich ein Whitepaper?

Unter einem Whitepaper oder auch White Paper (Weißbuch) wird in der Regel ein Dokument verstanden, das einen Sachverhalt erläutert oder tiefergehend einführt. Meistens ist dies verbunden mit einer Empfehlung. Solche Whitepaper geben häufig Überblicke über bestimmte Themen, Standards oder Technologien – aus diesem Grund sind Whitepaper auch vielfach im IT-Bereich zu finden.

Ein Whitepaper sollte auf jeden Fall fundiertes Wissen hervorbringen. Deshalb ist es auch wichtig, Studien und gut recherchierte Fakten zu integrieren. Texte, die aus Wikipedia stammen, sind ein absolutes No-Go. Aus diesem Grund kann man das Whitepaper auch am ehesten mit einer Hausarbeit im Studium vergleichen.

Die Länge des Whitepapers beträgt mindestens 2 Seiten, kann aber auch die Länge eines Fachbuchs von mehreren hundert Seiten betragen. Im Durchschnitt haben Whitepaper aber eine Länge von ca. 6-20 Seiten.

Oft werden auch Whitepaper zur PR-Kommunikation eingesetzt, um das Fachwissen eines Unternehmens herauszustellen.

Angeblich stammt das Whitepaper vom Begriff „Weißbuch“ ab, was noch immer in der Politik als solches benannt wird. Hierin werden Vorschläge gemacht, wie man in einem bestimmten Bereich vorzugehen hat.

Was ist das Ziel eines Whitepapers?

Whitepaper werden erstellt, um Interessenten einen schnellen und einfachen Überblick über einen bestimmten Themen-Bereich zu geben. Auf diese Weise soll es leichter sein, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Welche Zielgruppen spricht ein Whitepaper an?

Meistens richtet sich ein Whitepaper nicht nur an eine einzelne Person im Unternehmen, sondern oft an mehrere Zielgruppen. So sollte ein Whitepaper im IT-Bereich zwar an den CIO adressiert sein, aber auch z. B. dem CFO, CTO oder dem CEO Informationen liefern, die sie verstehen können.

B2B oder B2C?

Whitepaper werden meistens im B2B-Bereich eingesetzt und seltener im B2C-Bereich.

Welche Inhalte und welchen Aufbau hat ein Whitepaper?

Ein Whitepaper sollte nach dem Ursache-Lösungs- bzw. Problem-Lösungs-Prinzip aufgebaut sein. Zuerst spricht man das Problem an, dann zeigt man auf, wie sich dieses Problem lösen lässt.

Als erstes beginnt man mit dem Vorwort in dem man die allgemeine Problematik für Unternehmen behandelt, z. B. das Thema „Cyber-Kriminalität“. Anschließend kann man noch die speziellen Herausforderungen herausstellen, die sich dadurch ergeben. Als nächstes gibt man einen Überblick über den Status quo und woran es in Unternehmen mangelt. Schließlich fasst man zusammen, was benötigt wird, um die genannten Herausforderungen zu meistern. Meistens steht am Ende dieses Abschnitts ein Produkt oder eine Lösung parat, die genau das leisten kann. Diese „Lösung“ wird dann näher erläutert und Use-Cases werden aufgezeigt. Am Ende folgt das Fazit in dem alles noch mal kurz zusammengefasst wird. Im folgenden Anhang befinden sich dann noch Checklisten, FAQs, Fußnoten und Verweise sowie die Kontaktdaten des Autors.

Whitepaper-Struktur

Wie recherchiert man ein Whitepaper?

Ein gutes Whitepaper basiert auf fundiertem Wissen. Das bedeutet, dass der Autor oder Texter des Whitepapers viel recherchieren muss, um die Fakten zusammenzutragen. Ein Whitepaper bedeutet aber auch immer Zusammenarbeit. Denn viele „Insider“-Informationen sind nur von Mitarbeitern im Unternehmen zu bekommen. Oft sind es auch diese, die das Whitepaper beurteilen und ihr Feedback dazugeben. Erst dann, wenn alle Beteiligten mit dem Ergebnis zufrieden sind, wird das Dokument publiziert.

10 Tipps für ein gutes Whitepaper

1.) Kennen Sie Ihre Zielgruppe

Müssen Sie die Sachverhalte erst erklären oder kennt sich ihre Zielgruppe mit den gängigen Buzzwords und denglischen Begriffen aus. Wichtig: Auch wenn Ihre Zielgruppe das Fach-Chinesisch versteht, sollten Sie immer so schreiben, dass jeder Leser Sie versteht.

2.) Bieten Sie den Lesern Erkenntnisse

Ein Whitepaper ist keine Werbung. Wenn Sie kein Produkt oder keine Lösung haben, die tatsächlich gut ist und die Leser überzeugt, dann lassen Sie es lieber. In einem Whitepaper erwartet man einen Erkenntnisgewinn und kein Marketing oder Propaganda.

3.) Helfen Sie bei schwierigen Entscheidungen

Ein Grund, warum viele ein Whitepaper lesen, ist, dass sie Wissen suchen, um dann einen Entscheidung zu treffen, z. B. für Investitionen. Ein gutes Whitepaper kann Firmen dazu veranlassen Millionen auszugeben. Auch deshalb kann es sein, dass nicht nur eine Person das Whitepaper liest, sondern mehrere und vielleicht sogar der CFO. Deshalb sollte sich das Whitepaper auch an mehrere Zielgruppen richten.

4.) Sorgen Sie für Qualität

Die Leser erwarten solide Fakten und gut recherchierte Studien und Aufsätze. Zitieren Sie nicht einfach irgendwelche Quellen, sondern nur diejenigen, die es wirklich wert sind. Denken Sie wie ein Wissenschaftler. Überprüfen Sie die Behauptungen anderer Autoren und Journalisten und lesen Sie die Studien oder Informationen auf die sich diese beziehen. Zitieren Sie niemals Wikipedia!

5.) Seien Sie ehrlich

Wie schon gesagt: Ein Whitepaper ist keine Werbung. Beschönigen Sie und verheimlichen Sie nichts. Diejenigen, die das Whitepaper lesen, sind Experten und durchschauen solche Tricks sofort.

6.) Bleiben Sie kurz

Auch wenn sich über manche Themen sicherlich Bücher schreiben ließen, lassen Sie es! Halten Sie sich kurz. Ihre Leser möchten einen schnellen Überblick über die Fakten.

7.) Nutzen Sie professionelles Feedback

Auch wenn Sie sich ihres Themas ziemlich sicher sind, geben Sie das Whitepaper auch anderen Experten zum Lesen und Beurteilen. Erst durch die Zusammenarbeit gewinnt ein Whitepaper an Qualität.

8.) Rechnen Sie mit Fragen

Sicherlich gibt es Fragen mit denen Sie jetzt schon rechnen können. Packen Sie diese doch einfach in die FAQs. Natürlich sollten Sie auch eine Kontaktadresse angeben, falls Sie jemand zu dem Thema kontaktieren möchte.

9.) Seien Sie glaubwürdig

Bevor man ein Whitepaper liest, stellt man sich die Frage, welches Unternehmen oder welcher Autor dieses Dokument verfasst hat. Wenn Sie die Assistentin der Geschäftsleitung oder ein Trainee sind, ist die Glaubwürdigkeit sofort weg. Personen, die man die fachliche Kompetenz zutrauen würde sind z. B. der Geschäftsführer, der Vertriebsleiter, der Key-Account Manager, der CIO/CTO usw. Falls Sie die fachliche Kompetenz haben, aber leider nicht die nötige Position im Unternehmen, suchen Sie sich einen fachlichen Partner, der mit Ihnen zusammenarbeitet und mit seinem guten Namen bürgt.

10.) Nennen Sie die richtige Kontaktperson

Wenn Sie es geschafft haben, ein gutes Whitepaper zu schreiben, kann es gut sein, dass sich ein Interessent oder potenzieller Kunde bei Ihnen meldet. Welche Kontaktdaten sollten also im Whitepaper drin stehen? Natürlich die des Autors oder des fachlichen Ansprechpartners. Bitte keine Kontaktdaten vom Sekretariat!

Sie haben noch Fragen oder möchten von uns beraten werden? Wir helfen Ihnen gerne weiter.