Social Media Marketing in Wiesbaden und Mainz

Am Anfang wollte kaum einer Social Media Marketing machen. Jetzt möchten plötzlich alle. Das Resultat: Social-Media-Portale werden von Werbung überflutet. Doch wie kann man sich hier noch von der Konkurrenz abheben? Gerade auf Portalen wie Instagram oder Pinterest verweilt kaum ein Nutzer länger als eine halbe Sekunde auf einem Post. Videos, die mehrere Sekunden oder noch länger laufen, bekommen gar nicht die gewünschte Aufmerksamkeit.

Die Sozialen Medien sind ständig in Bewegung: Wer früher die Jungen mit Facebook Marketing erreichte, muss jetzt zu Snapchat, Tiktok oder WhatsApp wechseln (in Facebook sind jetzt deren Eltern und Großeltern). In Social Media heißt es deswegen ständig: umdenken! Nichts ist so, wie es gestern noch war. Und auch morgen wird wieder alles anders sein. Aus diesem Grund müssen Unternehmen im Bereich Marketing flexibel sein, wenn sie hier erfolgreich sein wollen.

Hier die wichtigsten Tipps für Ihre Social-Media-Präsenz:

  1. Setzen Sie nur auf Klicks! Impressions, Interactions oder Engagement sind alles „weiche Faktoren“, die Sie nicht überprüfen können. Facebook spricht selbst dabei von Schätzwerten. Nur Klicks lassen sich genau verfolgen und richtig nachmessen.
  2. Sorgen Sie dafür, dass die Klicks  ankommen! Überprüfen Sie, ob die gemessenen 100 Klicks (Beispiel) auch alle auf ihrer Webseite ankommen. Wenn nicht: Stellen Sie fest, woran es liegt. Der Hauptgrund ist oft eine zu langsame mobile Ansicht. Wenn nach 2-3 Sekunden Ladezeit keine Inhalte erscheinen, bricht der Nutzer ab. So werden schnell aus Ihren 100 Klicks bei Facebook & Co. nur noch 60. Leider sind viele Webseiten für die Social-Media-Interaktion nicht vorbereitet. Sie sehen oft gut aus, aber die Performance lässt zu Wünschen übrig.
  3. Segmentieren Sie nach Sub-Zielgruppen! Jeder möchte die Zielgruppe Männlich-Weiblich (18-29 Jahre) erreichen. Das führt dazu, dass die Klicks aufgrund der Konkurrenzbuchungen sehr teuer werden. Erstellen Sie daher eine Subzielgruppe, wie z. B. Männlich-Weiblich, 18-29 Jahre, Interesse an Nachhaltigkeit und veganem Essen. Dadurch erreichen Sie mehr User für weniger Geld, vor allem beim Facebook Marketing.
  4. Überprüfen Sie Ihre Zielgruppe! Die Zielgruppeneinstellungen sind gerade beim Facebook Marketing sehr unterschiedlich. Hier fließen viele Berufsbezeichnungen und Interessen auch aus anderen Sprachen mit ein. Wählen Sie zum Beispiel die Zielgruppe Human Resources bzw. Personalmarketing in Deutschland, kann es leicht sein, dass Sie hier viele Menschen aus anderen Ländern vorfinden, obwohl sie diese eigentlich ausgeklammert haben. Deshalb: Überprüfen Sie anhand der Namen und der Bilder, ob ihre Zielgruppe wirklich so aussieht. Am Ende ist es oft eine falsche Einstellung, die ihre Zielgruppe verwässert.
  5. Wählen Sie nur das Social-Media-Portal, das sich lohnt! Sie müssen nicht auf allen Social-Media-Kanälen präsent sein. Wo hält sich Ihre Zielgruppe auf und welche Inhalte können Sie bereitstellen? YouTube ist toll, aber wenn Sie keine Filme oder Videos haben, ist das nicht das richtige Portal für Sie. Auf Linkedin oder XING würden Sie auch gerne werben? Prima, wenn es sich für Sie lohnt 5-13 Euro pro Klick auszugeben, können Sie das machen. In der Regel lohnt sich aber für die meisten Unternehmen keine reine Traffic-Werbung auf LinkedIn und XING.
  6. Wie viel ist Ihnen ein Lead bzw. eine Conversion wert? Beispielrechnung: Sie benötigen ca. 100 Klicks, um in der Regel 1-2 Produkte zu verkaufen. Der durchschnittliche Klickpreis liegt bei ca. 0,50 Euro. D.h. Sie bezahlen 50 Euro Social-Media-Marketing, um 1-2 Produkte zu verkaufen. Lohnt sich das für Sie? Ausnahme: Sie möchten Ihre Bekanntheit steigern und hoffen damit, langfristige Kunden zu binden. Aber wie gesagt: Erst ausrechnen, dann schalten! Nur so funktioniert Social Media Marketing.
  7. Zu viele Posts? Manche Kunden würden am liebsten jeden Tag etwas posten. Aber das erhöht nur den Social-Media-Aufwand. Posten Sie lieber 2-3 mal pro Woche und erhöhen Sie die jeweiligen Werbebudgets. Das mindert den Druck, ständig etwas Neues posten zu müssen und ist zielgerichteter.
  8. Social Media Marketing ist nicht kostenlos! In den Anfängen der Social Media konnte man noch einfach Tausende Fans und Follower gewinnen. Das Ziel vieler Unternehmen war damals, die 1-Millionen-Grenze zu knacken. Viele haben das auch geschafft. Und wenn man etwas postete, erreichte man auch seine gewonnenen Fans und Follower. Doch dann kam Marc Zuckerberg 2017 und erklärte, er wolle mehr die Interaktion zwischen den Menschen fördern. Im Klartext heißt das einfach nur: Wer jetzt seine Tausenden oder Millionen Fans erreichen wollte, musste dafür bezahlen. Je nach Quelle sank die organische Reichweite der Markenposts unter 5 %! Für viele Unternehmen war das ein harter Rückschlag, da oft Millionen Euro gezahlt wurden, um die 1-Millionen-Fan-Marke zu erreichen.
  9. Braucht man noch Fans? Ja und nein. Wie wir schon unter 8. gesehen haben, muss man wieder bezahlen, um seine Fans überhaupt erreichen zu können. Aber Fans sind dennoch aktiver und empfangsbereiter für Ihre Messages als Nicht-Fans.
  10. Setzen Sie nicht nur auf Fans und Follower – bauen Sie Ihr eigenes CRM auf! Wer weiß, wie sich die Social-Media-Plattformen entwickeln werden. Ihre Fans und Follower gehören Ihnen nicht, egal, wie viel Geld Sie bereits investiert haben. Sorgen Sie mit Newslettern, Gewinnspielen, Loyalitätsprogrammen uvm. dafür, dass Sie wissen, wer Ihre Kunden sind und diese auch immer wieder ansprechen können.
  11. Machen Sie keine Werbung! Niemand möchte mehr die handelsübliche Werbung beim Social Media Marketing sehen. Gehen Sie andere Wege. Seien Sie transparent, offen und nutzen Sie Kompetenz-Marketing, um Kunden zu gewinnen.

Wie Sie sehen, verändern sich die sozialen Medien permanent. Hinzu kommt noch, dass viele Plattformen undurchsichtig sind und keine wirklichen Einblicke bieten, wie und wann die Nutzer erreicht wurden. Man kann nur hoffen, dass die angegebenen Zahlen tatsächlich auch stimmen. Für uns bedeutet das: Genau hinschauen und nur die Leistungen buchen, die man auch beziffern und nachverfolgen kann.

Sie haben fragen zum Thema Social Media Marketing und möchten beraten werden? Gerne unterstützen wir Sie – ob in Wiesbaden, Mainz, Frankfurt oder in der DACH-Region. Rufen Sie uns einfach an oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

Wir bieten Ihnen:

  • Social-Media-Betreuung: Facebook, Instagram, Twitter, XING, LinkedIn uvm.
  • Facebook Marketing
  • Konzeption und Durchführung von Social-Media-Kampagnen
  • Social-Media-Marketing: Anzeigenschaltung und Monitoring
  • Influencer Marketing
  • Erstellung von Social-Media-Guidelines
  • Community-Management
  • Blog-Erstellung und schreiben von Artikeln
  • (Micro-)Blogging und Corporate Blogging
  • SMO (Social Media Optimization)
  • Beratung und Betreuung in Wiesbanden, Mainz, Frankfurt und deutschlandweit

Warum eigentlich pagebreaker?

Social-Media-Agenturen gibt es viele. Aber wir setzen verstärkt auf Kompetenz-Marketing. Das heißt: Wir glauben daran, dass ein gutes Produkt sich dank seiner Leistungen und Vorteile besser verkaufen lässt, als durch Werbeslogans und schöne Bilder. Transparenz und Ehrlichkeit sind wichtig. Das wird heutzutage von Kunden noch mehr gewünscht als früher. Wir arbeiten dabei mit Unternehmen aus Wiesbaden, Mainz, dem Rhein-Main-Gebiet, aber auch deutschlandweit.

Was ist eigentlich Social Media Marketing (SMM)?

Social-Media-Marketing (SMM) ist kurz gesagt eigentlich nichts anderes als Online-Marketing, aber eben auf sozialen Plattformen wie Facebook, Instagram, Pinterest, Tumblr, YouTube, XING, Linkedin, Twitter, Snapchat, Tiktok oder anderen. Der Unterschied zum bekannten Online-Marketing besteht darin, dass es hier meist schon eine Fan-Base gibt, die man ansprechen kann. In Zeiten, in denen die Sichtbarkeit bei den eigenen Fans auf Null geht, muss man heutzutage leider auch hierfür Geld in die Hand nehmen. Die Vorstellung vieler Marketing-Experten, man könne irgendwann einfach kostenlos auf die eigene Fan-Base zugreifen und wie bei einem CRM verwalten, hat sich leider nicht bestätigt. Facebook & Co. lassen sich ihre Mitglieder teuer bezahlen, ganz egal, ob diese bereits Fans Ihrer Marke sind oder nicht. Für uns bedeutet das, dass wir ein Marketing-Budget benötigen, um überhaupt jemanden in den sozialen Kanälen erreichen zu können. Beim Social-Media-Marketing muss man ebenfalls beachten, welche Zielgruppe und Interessen man einstellt. Wie groß diese Zielgruppe am Ende ist, ist leider wiederum nur eine Schätzung. So finden sich gerade bei Facebook oft mehr Personen in den anvisierten Zielgruppen als Menschen, die in diesem Land leben. Klingt paradox, Facebook erklärt es damit, dass es Schätzungen sind und die Menschen schließlich auch reisen. Aber egal, für das Social-Media-Marketing bedeutet es, dass es keine wirklichen absoluten Zahlen gibt. Nur durch nachvollziehbare Werte wie Klicks oder durch das Tracking lassen sich genauere Werte ermitteln.

Für uns ist es deshalb umso wichtiger, die Zielgruppen genau zu definieren und zu wissen, wie wir diese am besten erreichen. Möchte man z. B. Medienmacher ansprechen und wählt bei den Zielgruppen das Interesse Online-Medien aus, bekommt man alle, die sich überhaupt fürs Internet interessieren. Der verlässlichste Indikator für eine Plattform wie Facebook sind dabei die Likes. Was wurde geliked oder geteilt? Leider sind diese Angaben auch nicht immer verlässlich. Wer eine Filmseite liked, muss sich nicht automatisch für Filme oder Hollywood interessieren. Für uns heißt das: Wir müssen bei der Zielgruppen-Erstellung noch genauer hinsehen und diese immer wieder überprüfen.

Was benötigt man fürs Social Media Marketing?

Auf den meisten Social-Media-Plattformen benötigt der Webetreibende zumindest eine Präsenz oder Unternehmensseite, um Werbung schalten zu können. Ausnahme Instagram: Wer bereits eine Facebook Unternehmensseite angelegt hat, kann auf diese verweisen.

Viel wichtiger ist aber noch, was Sie mit Facebook Marketing und Social Media erreichen möchten? Setzen Sie sich klare Ziele und wir sagen Ihnen dann, wie und ob Sie Ihre Ziele auch so erreichen können.

Welche Social-Media-Kanäle sind sinnvoll?

Social Media Marketing ist abhängig davon, welche Zielgruppen Sie erreichen möchten. Für manche Zielgruppen (wie z. B. Teenager) bieten sich spezielle Plattformen wie Snapchat, Line, Kakao Talk oder  WhatsApp an. Möchte man dagegen eher Business-Leute aus Marketing und IT erreichen, sind XING und LinkedIn die erste Wahl. Für die breite Masse empfiehlt es sich aber nach wie vor Facebook und Instagram Ads zu schalten. Was man dabei aber auch nicht vergessen sollte: YouTube. Die Social-Media-Plattform wird normalerweise über Google AdWords mit Werbung gespeist. Hier gibt es viele interessante Werbemöglichkeiten, auch ohne Video. Bei allen Social-Media-Marketing-Kampagnen sollte man zudem darüber nachdenken, Google AdWords zu integrieren – schließlich werden die Banner und Textanzeigen auch auf Blogs ausgespielt.

Wie sind die einzelnen Kosten für Social Media Ads?

Man sollte nie die CPC- oder CPV-Preise aus den Augen verlieren. So kann man mit Google Adwords bereits für ein paar Cent 1000 Views/Impressions auf YouTube erhalten. Bei Facebook Ads zahlt man dagegen schon oft zwischen 0,30 und 0,50 Euro, bei der Bewerbung von Facebook Events sogar 1,40-5,00 Euro. Spitzenreiter bei den Preisen sind aber XING und LinkedIn. Da diese eine sehr gefragte Zielgruppe besitzen, denen man auch höherpreisige Produkte verkaufen kann, liegen hier die durchschnittlichen Preise bei Xing bei 7-13 Euro und bei LinkedIn bei 4-6 Euro. Social Media Marketing bzw. Facebook Marketing können sehr teuer und uneffektiv werden, wenn man nicht stets die Kosten überblickt.

Social-Media-Werbung im Vergleich

Facebook Marketing/ Instagram

Klickpreise: 0,20-0,50 EUR;
Events: ca. 1-5 EUR pro Interaktion
Zielgruppe: Alle ZG; privater Bereich
Relevant für B2C

Google Adwords / YouTube Marketing

Klickpreise: ca. 0,03-10 EUR
Zielgruppe: alle
B2B und B2C

XING / Linkedin Marketing

Klickpreise: 4-13 EUR
Zielgruppe: Business, Marketing, IT
Hochpreisige Produkte

Ob sich das am Ende für Sie rechnet, müssen Sie selbst sehen. Wenn Sie z. B. einfach nur Besucher auf Ihre Webseite locken möchten, sollten Sie nur Cent-Beträge für die Klicks ausgeben. Wenn Sie aber ein Produkt haben, das beim Kauf tausende oder hundertausende Euro einbringt, können Sie auch über 10 Euro pro Klick bezahlen.

Ihr Unternehmen sitzt in Wiesbaden, Mainz, Frankfurt oder in der Schweiz? Kein Problem. Wir arbeiten natürlich auch über Grenzen hinweg. Sie haben noch Fragen? Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Weitere Infos:
Warum sinkt die organische Reichweite bei großen Marken?
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