Warum sinkt die organische Reichweite bei großen Marken?

Posted by ralfschulte in News | 0 comments

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Das waren noch Zeiten, als man die ersten tausend Fans hatte und Hunderte von ihnen jeden Tag unsere Posts likten und teilten. Die einfachen Zeiten des Social Media Marketings sind definitiv vorbei.

Bei kleinen Unternehmen oder Marken stellen wir fest, dass die Beitragsinteraktionen auch ohne bezahlte Reichweite im Verhältnis „ganz gut“ sind. Schaut man sich stattdessen die großen Marken an, z. B. jene mit über 50.000 Fans, tendieren die Beitragsaktionen gegen null. Manchmal sind es nur kümmerliche vier Likes für einen Post und selbst die kommen oft noch von den eigenen Mitarbeitern.

Wo ist die organische Reichweite hin?

Facebook erklärt das so: „Von den 1.500+ Beiträgen, die man sehen könnte, zeigen die Facebook-Neuigkeiten ca. 300 Beiträge. Um auszuwählen, welche Beiträge gezeigt werden, stellen die Facebook-Neuigkeiten eine Rangfolge der möglichen Beiträge auf (von wichtig zu unwichtig). Dabei werden tausende Faktoren hinsichtlich dieser Person berücksichtigt.“

Ok, wir wissen also, dass Facebook die möglichen Beiträge nach Relevanz gewichtet, da es sonst zu viele wären. Aber warum haben dann große Marken weniger Beitragsinteraktionen als kleine? Auch das lässt sich erklären, wenn man sich anschaut, wie die letzten Jahre Facebook und Social-Media-Werbung betrieben wurde. Eine Aktion jagte die nächste. Und ständig hieß es: „Zum Mitmachen like unsere Seite!“ Das haben die User auch gemacht und die Fan-Base wuchs und wuchs in die Millionen. Doch kaum einer davon war ein wirklicher Fan. Schließlich wollte man doch nur beim Wettbewerb mitmachen.

Willkommen in der Zombie-Community!

Jetzt haben die großen Marken zwar Millionen von Fans, aber keiner interessiert sich noch für die Marke. Durch das Desinteresse wird Facebook signalisiert, dass die Seite keine Relevanz mehr für den User hat. Die Folge: Die Posts werden den Fans erst gar nicht mehr angezeigt. Nur durch Facebook Ads und somit bezahlte Reichweite können die eigenen Fans noch aktiviert werden. Das sind aber keine Fans mehr, sondern leider nur noch Zombies. Denn für die unbezahlten Beiträge sind sie praktisch „tot“.

Kleinere Facebook Seiten, die die User begeistern (z. B. „Free your stuff“), erfreuen sich weiterhin größter Beliebtheit und somit vielen Beitragsinteraktionen.

Mehr dazu finden Sie auch in Facebook for Business.
Facebook Betreuung und Marketing

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